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Studie zeigt: Viele Studienabbrecher beginnen eine Berufsausbildung

Die Mehrheit der Studienabbrechenden gestaltet nach Verlassen der Hochschule den weiteren Berufsweg erfolgreich.

Innerhalb eines halben Jahres nehmen 43 Prozent von ihnen eine Berufsausbildung auf und 31 Prozent werden erwerbstätig. Dieses Ergebnis erzielte eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW).

Je nach Art der Hochschule brechen zwischen 27 und 32 Prozent der Bachelorstudierenden ihr Studium relativ früh ab. Dies ist laut Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ein Hinweis darauf, "dass viele junge Menschen noch nicht genau wissen, welchen Berufsweg sie einschlagen möchten."  Deswegen seien Angebote der Berufsorientierung bereits in der Schulzeit und auch während der ersten Studienphase besonders wichtig.

"Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass ein Studienabbruch kein Scheitern der beruflichen Karriere bedeutet. Wichtig ist, dass alle jungen Menschen ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend einen qualifizierten Berufsabschluss machen - Studium und Berufsausbildung sind dafür gleichwertige Wege."

Zur DZHW-Studie

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