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Fachgespräch: Berufliche Bildung soll stärker gefördert werden

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Immer mehr junge Menschen streben eine akademische Bildung an. Damit die berufliche Bildung nicht auf der Strecke bleibt, soll sie nun attraktiver gestaltet werden.

Dies resümierte der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung bei einem Fachgespräch über die Situation der beruflichen Bildung. Schon seit mehreren Jahren gibt es laut Volker Born, Abteilungsleiter Berufliche Bildung beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsstellen. Davon betroffen seien vor allem Klein(st)betriebe. Dies sei die Folge einer Schulpolitik, die sich mehr an einem akademischen Studium als Ziel orientiere.

Grundsätzlich gibt es genügend gute Angebote im Bereich der beruflichen Bildung. Scheinbar werden diese aber zu wenig genutzt oder sind der Zielgruppe schlicht nicht bekannt. Wichtig wäre laut Fazit des Gesprächs, die guten Einkommens- und Karrierechancen der beruflichen Bildung zu verdeutlichen, weil diese im Vergleich zur akademischen Bildung oft unterschätzt würden. Als Maßnahmen zur Förderung der beruflichen Bildung wurden u. a. genannt: Lehrpersonal stärken, Orientierungsangebote an Fachoberschulen und Gymnasien gezielter gestalten, neben Erstausbildungen auch Fortbildungen als Aufstiegschancen benennen und Chancengleichheit fördern.

 

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